Umgang mit Menschen im Rollstuhl
Wer im Rollstuhl sitzt oder schlecht laufen kann, ist auf einen Zugang ohne Schwellen und Hindernisse angewiesen. Treppen, steile Wege und die unbedachte Anordnung von Bedienelementen bilden leider nach wie vor unüberwindbare Barrieren. Dies betrifft auch ältere Menschen, Verletzte und den Zugang mit Kinderwagen.
Bei Führungen, die auch für Mobilitätsbehinderte angeboten werden, muss allenfalls die Route angepasst werden. Nicht rollstuhlgängige Bereiche sollten gemieden werden. Die Fortbewegung erfordert in vielen Fällen mehr Zeit als bei Fussgängern.
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Man muss oft Umwege in Kauf nehmen. Wenn Sie vorausgehen, achten Sie darauf, breite Wege zu wählen, damit Ihnen die Person im Rollstuhl folgen kann.
Bemühen Sie sich, nicht allzu zuvorkommend zu sein, das wirkt oft aufdringlich! Menschen mit Behinderungen werden häufig unterschätzt. Überlassen Sie es der behinderten Person, Hilfe einzufordern, wenn sie diese benötigt.
Verlassen Sie sich im Zweifelsfall auf die Einschätzung der behinderten Person, wenn es um die Beurteilung der Zugänglichkeit geht.
Vermeiden Sie Situationen, die das Tragen der Person im Rollstuhl erfordert. Was für Sie als denkbare Alternative erscheinen mag, nimmt für Betroffene sehr schnell den Charakter einer Zur-Schau-Stellung an.

