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Legionärspfad Vindonissa: Erlebnispark

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Informationen im Überblick

Zusammenfassung Ausstellung


Der Ausstellungsbereich umfasst auf einer Strecke von rund 3 km diverse Gebäude mit teilweise mehreren Räumen und Geschossen sowie verschiedene Anlagen im Freien. An jeder Station informiert eine mit 1 cm grossen Buchstaben beschriftete Säule über die Station. Der Belag zwischen den Stationen ist unterschiedlich und auf einer Gesamtstrecke von rund 300 Metern mit grobem Kies oder Kopfsteinpflaster gestaltet. Zwischen den Stationen VI und V müssen Rollstuhlnutzer auf einer Strecke von rund 150 Meter einen alternativen Weg wählen, der parallel zum offiziellen Weg verläuft.

Ausstellungsbereich Neptunus im Empfangsbereich


Im hinteren Bereich des Empfangsgebäudes befindet sich die sogenannte Zeitmaschine. In dem dunklen Raum wird mit Lichteffekten und Filmen 8 Minuten lang ein Besuch in der Römerzeit simuliert. Der Raum ist im Rollstuhl problemlos erreichbar. Weitere Sitzgelegenheiten sind nicht vorhanden.

Station 1, Contubernia


Der Zugang zu dieser Station erfolgt durch ein 120 cm breites Metalltor, das mit dem automatischen Sender geöffnet werden kann, der beim Bezahlen des Eintritts ausgegeben wird. Die Station besteht aus zwei langgestreckten Gebäuden mit mehreren Räumen, die bis zu 4 cm hohe Schwellen aufweisen. Der Zutritt zu den Gebäuden ist nur über eine Trottoirkante von rund 7 cm Höhe möglich.

Station 2, Porta Principalis


Durch die Mauerreste im Freiluftbereich führt ein Weg auf Bodenplatten, der beim Ein- und Ausstieg aus der Anlage je eine Treppe mit 6 Stufen aufweist. Ein Handlauf ist in der Mitte der Treppen vorhanden. Die Station kann im Rollstuhl problemlos besichtigt und umfahren werden.

Station 3, Cloaca Maxima


Ein schmaler Tunnel führt durch die Cloaca Maxima. Der Ein- und Ausstieg zum Tunnel erfolgt über eine sehr steile und schmale Treppe mit Handläufen. Vor dem Ein- und dem Ausgang befinden sich drehbare Bedienelemente, die durch Gucklöcher mit Bildern über diesen Ausstellungsteil informieren. An dieser Station ist für Rollstuhlfahrer lediglich die Informationssäule zugänglich.

Station 4, Porta Decumana


Durch die begehbare Freiluftstation führt über zwei einzelne, 15cm hohe Stufen ein kurzer Plattenweg zu einer kleinen Aussichtsterrasse. Mit dem Rollstuhl kann die Terrasse über ein kurzes Rasenstück erreicht werden.

Station 5, Balneum


Die Zufahrt zum Balneum erfordert für Rollstuhlfahrende wegen zweier sehr schmaler Tore einen kleinen Umweg. Der Zugang zum Balneum erfolgt durch eine Schwingtür aus Metall mit Türschliesser, die nur mit dem Sender geöffnet werden kann, der am Start ausgegeben wird. Der neigungs- und schwellenfreie Rundweg im Gebäude führt entlang einer Empore um die Reste des ehemaligen römischen Bades.

Station 6, Culina Centurionis


Der Zugang zu dieser Station erfolgt durch eine Schwingtür aus Metall, die mit dem automatischen Sender geöffnet werden kann, der beim Bezahlen des Eintritts ausgegeben wird. Der grosse Raum im Untergeschoss ist durch eine steile Treppe mit 15 Stufen und Handlauf an einer Seite, sowie einem Treppenlift (Eurokey) erschlossen, der 80 x 110 cm misst. Der Boden im Inneren ist teilweise uneben (Mauerreste) und der Zugang zu einzelnen Gebäudeteilen weist Engstellen von unter 60 cm oder einzelne Stufen auf. Im Gebäude befindet sich eine geräumige Toilette ohne Haltegriffe, die über eine 10 cm hohe Stufe erreichbar ist.

Station 7, Via et Porta Praetoria


Die überdachte Station im Freien informiert in Bildern und Texten über das Leben auf der Hauptstrasse der römischen Legion. Die Beschriftungen sind auch vom Rollstuhl aus gut lesbar. Der Zugang zu einem grosses Sedimentquerschnitt ist nur über fünf rund 20 cm hohe Stufen möglich.

Station 8, Aquaeductus


Der Zugang zu dieser Station erfolgt durch eine weisse, 80 cm breite Flügeltür mit Türschliesser, die mit dem automatischen Sender geöffnet werden kann, der beim Bezahlen des Eintritts ausgegeben wird. Die kleinen Räumlichkeiten sind beengt und einige Durchgänge sind nur knapp 80 cm breit.

Untersucht von Procap Schweiz, 18.04.2013